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Wespennest entfernen Allmersbach im Tal: Bestimmung vor jedem Handgriff

Artbestimmung, Umsiedlung geschützter Arten und Abstimmung mit der Behörde, bevor jemand am Nest arbeitet.

Summt es am Rollladenkasten oder unter dem Dachvorsprung, und Sie überlegen, ob das Nest wegmuss? Ein Wespennest entfernen wir in Allmersbach im Tal erst, wenn die Art feststeht, denn für Hornissen und Wildbienen gelten strenge Schutzregeln. Wir sind das Team der ALL.EX Schädlingsbekämpfung GmbH mit Sitz in Fellbach und übernehmen Beratung, Artbestimmung und Arbeit am Nest. Diese Seite behandelt die Unterscheidung von Wespe, Hornisse, Biene und Hummel, das Risiko durch Stiche, unser Vorgehen, die Kostenfaktoren und die Genehmigung durch die untere Naturschutzbehörde.

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Nest entdeckt? Abstand halten und die Lage ruhig einordnen

Wie verhalte ich mich in Nestnähe?
Bleiben Sie auf Abstand zum Flugloch und verschließen Sie den Eingang nicht. Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis rät bei Hornissennestern ausdrücklich, Abstand zu halten und nichts eigenständig zu entfernen.
Muss das Nest auf jeden Fall weg?
Nein, ein Nest an einer ungestörten Stelle darf häufig bis zum Ende der Saison bleiben. Entscheidend ist, ob Menschen mit einer Insektengiftallergie täglich in der Nähe unterwegs sind.
Welche Angaben helfen bei der ersten Einschätzung?
Ein Foto aus sicherer Entfernung, die ungefähre Höhe und die Stelle des Ein- und Ausflugs genügen meist. Damit bestimmen wir die Art und sagen Ihnen, ob Entfernung oder Umsiedlung ansteht.

Wespe, Hornisse, Biene oder Hummel: woran Sie die Bewohner unterscheiden

Am Nest lässt sich die Art oft schon grob ablesen: Wespen und Hornissen bauen graue, papierartige Hüllen, Honigbienen dagegen Waben aus Wachs. Hornissen sind deutlich größer und bräunlich-rot gezeichnet, Hummeln wirken rundlich und pelzig. Sicher wird die Einordnung durch unsere Artbestimmung, auf Wunsch auch anhand eines Fotos.

Wo am Haus gern gebaut wird

  • Rollladenkasten, Dachüberstand und Hohlräume hinter Verkleidungen
  • Mauerritzen mit regem Flugverkehr an einer einzigen Stelle
  • Gartenhaus, Schuppen und unbewohnte Vogelkästen
  • Erdlöcher im Rasen oder unter Steinplatten

Ein Bienenschwarm, der als Traube an einem Ast hängt, ist kein Fall für eine Bekämpfung. Für Honigbienen ziehen wir Imker hinzu oder siedeln den Schwarm um.

Stiche und Allergien: wann das Nest zum Risiko wird

Ein Wespenstich ist schmerzhaft, normalerweise aber harmlos, so das Umweltbundesamt. Anders sieht es bei Menschen aus, die allergisch auf Wespen- oder Bienenstiche reagieren. Ein Nest wird deshalb vor allem dort zum Problem, wo Allergiker täglich vorbeimüssen.

  • Nest direkt am Hauseingang, an einem Fenster oder über der Terrasse
  • Flugbahn über Sandkasten, Spielfläche oder Sitzplatz
  • bekannte Insektengiftallergie bei einer Person im Haushalt
  • Hohlraum, der vom Nest bis in die Wohnräume reicht

QuellenUBAWespen und Hornissen

Entfernen, behandeln oder umsiedeln: wie wir mit dem Nest verfahren

Welche Lösung passt, ergibt sich aus Art, Lage und Schutzstatus. Ein Wespennest entfernen wir ganz oder behandeln es gezielt mit passenden Mitteln. Leben Hornissen oder eine andere geschützte Art darin, siedeln wir das Volk nach Abstimmung mit der Behörde schonend um.

  1. Art bestimmen: Anhand Ihrer Beschreibung oder eines Fotos klären wir, welche Insekten das Nest bewohnen.
  2. Lage einschätzen: Wir prüfen Höhe, Zugang und den Abstand zu Eingängen, Fenstern und Spielbereichen.
  3. Weg festlegen: Sie erhalten eine Empfehlung, ob das Nest bleiben kann, entfernt, behandelt oder umgesiedelt wird.
  4. Arbeit am Nest: Unser Team kommt mit unbeschrifteten Fahrzeugen und neutraler Kleidung und erledigt den vereinbarten Schritt.

Bei einem Hornissennest beginnt die Arbeit erst mit der Ausnahmegenehmigung. Nach der Beschreibung der Stadt Heidelberg wird dort zunächst versucht, die Tiere mit dem Nest umzusiedeln. Welche weiteren Schädlinge wir am Haus behandeln, zeigt die Übersicht unserer Leistungen.

QuellenStadt HeidelbergWespen, Hornissen und Bienen

Selbsthilfe am Nest: wo die Grenzen liegen

Am Nest selbst sollten Sie nichts unternehmen, also weder Wasser noch Rauch einsetzen und das Flugloch nicht zustopfen. Wer das Volk stört, riskiert Stiche. Bei geschützten Arten wäre jeder Eingriff ohne Genehmigung zudem verboten.

  • Kinder auf die Stelle hinweisen und Spielzeug dort wegräumen
  • Fenster in Nestnähe geschlossen halten oder Fliegengitter einsetzen
  • Gläser mit Saft und Teller mit Obst auf der Terrasse abdecken
  • Ein Foto aus sicherer Entfernung für die Artbestimmung aufnehmen

Auch die häufigen Wespenarten sind nicht schutzlos: Nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen Lebensstätten wild lebender Tiere nicht ohne vernünftigen Grund beeinträchtigt oder zerstört werden. Laut Umweltbundesamt dürfen Wespen deshalb nur bekämpft werden, wenn solche Gründe vorliegen.

QuellenBundesministerium der JustizBundesnaturschutzgesetz § 39UBAWespen und Hornissen

Lage, Höhe, Größe: wovon beim Wespennest die Kosten abhängen

Einen Betrag nennen wir erst, wenn wir das Nest kennen, weil Lage und Art den Aufwand stark verändern. Danach bekommen Sie ein transparentes Angebot nach Besichtigung oder telefonischer Beratung.

  • Erreichbarkeit und Höhe

    Ein Nest im Rollladenkasten auf Augenhöhe ist einfacher zu erreichen als eines unter dem First, für das zusätzliche Steighilfen nötig werden.

  • Größe des Volks

    Ein junges Nest aus dem Frühjahr ist kleiner und leichter zu bearbeiten als ein ausgewachsenes Volk im Spätsommer.

  • Art und Schutzstatus

    Bei Hornissen kommen die Abstimmung mit der Behörde und eine aufwendigere Umsiedlung hinzu.

  • Weitere Termine

    Wird ein Volk in mehreren Schritten umgesiedelt oder nachkontrolliert, fließt jeder zusätzliche Termin in das Angebot ein.

Die Ersteinschätzung per Telefon oder anhand eines Fotos ist unverbindlich, die Entscheidung über den Auftrag liegt bei Ihnen.

Hornissennest nur mit behördlicher Genehmigung: die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rems-Murr-Kreis

Über Ausnahmen für Allmersbach im Tal entscheidet die untere Naturschutzbehörde, angesiedelt im Amt für Umweltschutz beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis, nicht die Gemeinde. Nach Angaben des Landratsamts dürfen Hornissennester nur mit behördlicher Genehmigung beseitigt werden. Dieselbe Behördenseite führt auch Wespen in ihrem Abschnitt zum Artenschutz.

Das Amt sitzt im Kreishaus, Alter Postplatz 10, 71332 Waiblingen. Stört ein Hornissennest an Ihrem Haus, klären wir mit Ihnen, welche Angaben die Behörde braucht, und siedeln das Volk nach der Freigabe um.

Oft lohnt es sich aber, abzuwarten: Laut Landratsamt bauen die Königinnen ihre Nester im Frühjahr, die Völker wachsen bis zum Spätsommer und lösen sich im Herbst wieder auf. Bei Wespen gründen die überwinternden Königinnen ihr Volk nach Angaben der Stadt Heidelberg zwischen März und April.

QuellenLandratsamt Rems-Murr-KreisNaturschutzStadt HeidelbergWespen, Hornissen und Bienen

Besonders geschützt: Hornissen, Bienen und Hummeln nach Bundesartenschutzverordnung

Hornissen, alle heimischen Bienen und Hummeln sind nach Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, ebenso Waldameisen wie die Rote Waldameise. Für diese Arten verbietet § 44 Abs. 1 BNatSchG, ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören. Ein solches Nest darf deshalb nur mit Ausnahmegenehmigung weichen, in der Regel durch Umsiedlung.

Honigbienen, Wildbienen und die Asiatische Hornisse

Honigbienen sind laut Stadt Heidelberg vorwiegend Nutztiere, die meist von Imkern betreut werden, Wildbienen dagegen besonders geschützt. Die Asiatische Hornisse gilt nach derselben Quelle als invasive Art und ist meldepflichtig. Vermuten Sie diese Art am Haus, schicken Sie uns ein Foto, und wir helfen bei der Einordnung.

QuellenBundesministerium der JustizBundesartenschutzverordnung, Anlage 1Bundesministerium der JustizBundesnaturschutzgesetz § 44Stadt HeidelbergWespen, Hornissen und Bienen

Wespen und Hornissen: Antworten zu Nest, Schutz und Genehmigung

Wer genehmigt in Allmersbach im Tal, dass ein Hornissennest am Wohnhaus entfernt wird?

Die Genehmigung erteilt die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis, die Gemeinde ist dafür nicht zuständig. Die Abstimmung mit der Behörde übernehmen wir auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen, damit Lage und Größe des Nests nachvollziehbar beschrieben sind.

An welcher Adresse sitzt die untere Naturschutzbehörde, die für Allmersbach im Tal zuständig ist?

Die Behörde gehört zum Amt für Umweltschutz und hat ihren Sitz im Kreishaus am Alter Postplatz 10, 71332 Waiblingen. Die Kontaktdaten stehen auf der Naturschutzseite des Landratsamts.

Ab wann lösen sich Hornissenvölker im Jahreslauf auf?

Laut Landratsamt lösen sich die Völker im Herbst auf, nachdem sie bis zum Spätsommer gewachsen sind. Nur begattete Jungköniginnen überwintern, das Nest wird nach Angaben des Umweltbundesamts im Herbst aufgegeben.

Was beeinflusst den Preis für die Umsiedlung eines Hornissennests?

Den Preis bestimmen vor allem Höhe und Zugang, die Größe des Volks und die Zahl der nötigen Termine. Nach Besichtigung oder Foto-Einschätzung erhalten Sie ein transparentes Angebot, Beträge vorab nennen wir nicht.

Darf ein Wespennest am eigenen Haus einfach entfernt werden?

Nur mit vernünftigem Grund, denn auch Wespen stehen nach Bundesnaturschutzgesetz unter allgemeinem Schutz. Ob die Lage am Haus einen solchen Grund darstellt, schätzen wir mit Ihnen ein; bei Hornissen braucht es zusätzlich die Zustimmung der Behörde.

Was passiert mit Bienen oder Hummeln, die sich am Haus eingenistet haben?

Hummeln und Wildbienen siedeln wir nur mit Zustimmung der Behörde um, für Honigbienen ziehen wir einen Imker hinzu. Die beiden wild lebenden Gruppen sind nach Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, Honigbienen betreut in der Regel ein Imker; eine Bekämpfung kommt in keinem der Fälle infrage.

Warum ist es keine gute Idee, ein Nest selbst zu bekämpfen?

Wer selbst eingreift, stört das Volk und weiß oft nicht, ob eine geschützte Art im Nest lebt. Bei geschützten Arten wäre ein solcher Eingriff ohne Ausnahmeerlaubnis nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten.

Ameisen

Laufen kleine Insekten in Reihen über Terrasse oder Küchenboden und bauen sie kein Papiernest, sind eher Ameisen die Ursache. Waldameisen stehen dabei ebenfalls unter Schutz.

Ameisen

Nest gesichtet? Schreiben Sie uns, wo es hängt

Beschreiben Sie Stelle, Höhe und Flugverkehr in wenigen Sätzen. Wir melden uns, bestimmen die Art und besprechen mit Ihnen den passenden Weg.

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Stand: 6. November 2026 · Kontakt

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