Rattenbekämpfung Allmersbach im Tal: Ursachen finden, Zugänge schließen
Ursachenanalyse, gesicherte Köderstationen und verschlossene Zugänge für Haus und Grundstück.
Haben Sie eine Ratte an der Mülltonne, im Keller oder am Kompost gesehen und fragen sich, was nun zu tun ist? Eine Rattenbekämpfung beginnt bei uns mit der Suche nach der Ursache, danach setzen wir professionelle Köder- und Fallensysteme ein und verschließen die Zugänge. Wir sind das Team der ALL.EX Schädlingsbekämpfung GmbH mit Sitz in Fellbach und kommen dafür zu Ihnen nach Allmersbach im Tal. Diese Seite erklärt Anzeichen und Gesundheitsfragen, unser Vorgehen und die Kostenfaktoren und klärt, wer in der Gemeinde eine Bekämpfung anordnen kann.
Ratte gesehen? Was jetzt hilft und was Sie besser lassen
- Was sollte ich auf keinen Fall tun?
- Legen Sie kein Gift aus und fassen Sie Kot oder tote Tiere nicht mit bloßen Händen an. Gift gehört nicht in Laienhand.
- Was kann ich als Erstes selbst tun?
- Halten Sie Mülltonnen geschlossen, räumen Sie Tierfutter und Vogelfutter weg und lagern Sie Vorräte im Keller in festen Behältern. So finden die Tiere weniger Nahrung, bis die Ursache geklärt ist.
- Wen informiere ich als Mieter?
- Geben Sie Vermieter oder Hausverwaltung Bescheid, damit die Bekämpfung für das ganze Gebäude abgestimmt beauftragt wird. Ein Foto der Spuren erleichtert dabei die Abstimmung.
Woran Sie Ratten am Haus erkennen und von Mäusen unterscheiden
Ratten verraten sich meist durch Spuren statt durch Sichtungen: größere Kotkrümel an Wänden entlang, Nagespuren an Säcken, Kabeln oder Holz und Laufgeräusche nachts in Decke oder Keller. Gegenüber Mäusen fallen Kot und Nagespuren deutlich gröber aus, die Tiere sind größer und haben einen dickeren Schwanz.
- ausgetretene Laufwege und dunkle Schmierspuren an Kanten
- Löcher im Erdreich an Fundamenten, Böschungen oder unter dem Gartenhaus
- angefressene Säcke mit Vogelfutter oder Tierfutter
- aufgewühlter Kompost oder Gänge unter Terrassenplatten
Für die Bekämpfung zählt vor allem, woher die Tiere kommen: aus dem Garten, durch Lücken in der Außenwand oder über schadhafte Leitungen im Keller. Diese Frage klären wir beim ersten Termin.
Leptospiren und Hygiene: das Gesundheitsrisiko sachlich eingeordnet
Wanderratten zählen nach Einordnung des Umweltbundesamts zu den Gesundheitsschädlingen, denn über sie können Leptospiren und andere Erreger auf Menschen übergehen. Das Robert Koch-Institut nennt als üblichen Weg den direkten oder indirekten Kontakt mit dem Urin erkrankter Tiere, etwa über verunreinigtes Wasser oder Schlamm. Als wichtigstes Reservoir nennt das Institut Nagetiere.
- Fundstellen nur mit Handschuhen berühren
- Lebensmittel, an die Ratten gelangt sein könnten, entsorgen
- Kinder und Haustiere von Kot und Bauen fernhalten
- Futter für Haustiere nicht über Nacht draußen stehen lassen
QuellenUBANagetiere als GesundheitsschädlingeRKIRatgeber Leptospirose
Ursachenanalyse, Köderstationen, Zugänge: unser Ablauf bei Ratten
Am Anfang steht bei uns eine genaue Analyse der Befallsursache, kombiniert mit professionellen Köder- und Fallensystemen. Erst wenn klar ist, woher die Tiere kommen und was sie anzieht, lässt sich gezielt ansetzen. Dazu gehören das Verschließen von Zugängen und passende Hygienemaßnahmen am Haus.
- Ursachenanalyse: Wir suchen Laufwege, Baue, Futterquellen und Eintrittsstellen an Gebäude und Grundstück.
- Köder- und Fallensysteme: Köder liegen in gesicherten Köderstationen, Fallen stehen dort, wo Kinder und Haustiere sie nicht erreichen.
- Zugänge verschließen: Lücken an Türen, Leitungsdurchführungen oder Lüftungsöffnungen zeigen wir Ihnen und verschließen sie.
- Kontrolle und Hygiene: Bei Kontrollgängen prüfen wir Stationen und Spuren und besprechen Hygienemaßnahmen am Haus.
In Betrieben kommt jede Köderstelle auf einen Lageplan, und über jeden Kontrollbesuch führen wir Protokoll. Welche weiteren Leistungen wir in der Gemeinde anbieten, finden Sie auf der Startseite.
Warum Rattengift nichts für Laien ist: Grenzen der Selbsthilfe
Rattengift ist nichts für Laien, weil bestimmte Rodentizide nur für geschulte berufsmäßige Verwender zugelassen sind und nach § 15c GefStoffV nur Sachkundige sie einsetzen dürfen. Laut Umweltbundesamt können zudem alle zugelassenen Nagetiermittel auch Menschen, Haus- und Wildtiere vergiften.
- Gift ohne zuvor festgestellten Befall auszulegen, ist laut Umweltbundesamt seit 2014 grundsätzlich untersagt.
- Fraßköder mit Antikoagulanzien offen ohne Köderstation auszulegen, ist laut Umweltbundesamt grundsätzlich untersagt.
- Ultraschallgeräte haben sich nach Kenntnis des Umweltbundesamts bisher als wirkungslos erwiesen.
- Fallen allein beseitigen keine Futterquellen und keine offenen Zugänge.
Was Sie selbst beitragen können: Futterquellen entfernen, Mülltonnen geschlossen halten und Kellerfenster mit Gittern sichern. Damit unterstützen Sie die Bekämpfung, ersetzen sie aber nicht.
QuellenBundesministerium der JustizGefStoffV § 15cUBARodentizideUBAWanderratte
Wovon der Aufwand einer Rattenbekämpfung abhängt: Befall, Grundstück, Kontrollgänge
Den Aufwand bestimmen vor allem die Befallsstärke, die Größe von Haus und Grundstück und die Zahl der Kontrollgänge. Nach der Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot, das sich an unserem Befund orientiert.
Befallsstärke und Ursache
Einzelne Tiere aus dem Garten erfordern weniger Aufwand als ein Befall, der sich bereits im Gebäude eingerichtet hat.
Gebäude und Grundstück
Größe, Keller, Nebengebäude und Gartenflächen bestimmen, wie viele Stationen nötig sind.
Zugänge und bauliche Lücken
Je mehr Öffnungen zu verschließen sind, desto umfangreicher wird dieser Arbeitsschritt.
Kontrollgänge
Die Zahl der Kontrollen richtet sich nach dem Verlauf und fließt in das Angebot ein.
Laut Leistungsbeschreibung „Ratte melden“ auf dem Serviceportal Baden-Württemberg, hier in der Fassung der Stadt Heidelberg, trägt der Eigentümer die Kosten der Rattenbeseitigung auf privaten Grundstücken.
Gemeinde als Ortspolizeibehörde, Empfehlung des Gesundheitsamts: wer eine Rattenbekämpfung anordnet
Droht durch einen Rattenbefall die Verbreitung von Krankheitserregern, ordnet in Baden-Württemberg die Ortspolizeibehörde auf Empfehlung des Gesundheitsamtes die nötigen Maßnahmen an. So beschreibt es die Landesregierung in der Landtagsdrucksache 17/8747; die Zuständigkeit ergibt sich aus § 1 Absatz 6 IfSGZustV. Ortspolizeibehörde für Allmersbach im Tal ist die Gemeinde selbst, nicht das Landratsamt.
Das belegt die Polizeiliche Umweltschutz-Verordnung vom 24.01.2012, die der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde unterzeichnet hat. Die Rechtsgrundlage für solche Anordnungen bildet § 17 des Infektionsschutzgesetzes.
Eine Pflicht, den Fund zu melden, besteht nicht: Laut Landesregierung gibt es in Baden-Württemberg keine infektionsschutzrechtliche Meldepflicht bei einem festgestellten Rattenbefall. Wer Ratten auf dem eigenen Grundstück bemerkt, beauftragt die Bekämpfung deshalb in aller Regel selbst.
QuellenLandtag von Baden-WürttembergDrucksache 17/8747Gemeinde Allmersbach im TalPolizeiliche Umweltschutz-VerordnungBundesministerium der JustizIfSG § 17Serviceportal Baden-Württemberg (Stadt Heidelberg)Ratte meldenBundesministerium der JustizBetrKV § 2
Kanal, Biotonne, Speisereste: was Abwassersatzung und AWRM vorgeben
Zwei örtliche Regeln betreffen mögliche Futterquellen und Wege von Ratten, auch wenn keine davon eine Rattenvorschrift ist. Die Abwassersatzung legt fest, wer den Kanal betreibt, die AWRM regelt, was in die Biotonne darf.
Wer die öffentlichen Kanäle betreibt
Nach § 1 der Abwassersatzung betreibt die Gemeinde Allmersbach im Tal die Abwasserbeseitigung als öffentliche Einrichtung, dazu zählen vor allem die öffentlichen Kanäle. Leitungen und Schächte auf Ihrem Grundstück sehen wir uns bei der Ursachenanalyse mit an.
Welche Speisereste in die Biotonne gehören
Laut AWRM gehören alle Abfälle pflanzlichen oder tierischen Ursprungs in die Biotonne, auch feste Speisereste wie Wurst, Fleisch und Fisch, flüssige dagegen nicht. Eine geschlossene Tonne und ein Kompost ohne Essensreste nehmen Ratten eine bequeme Nahrungsquelle.
QuellenGemeinde Allmersbach im TalAbwassersatzungAbfallwirtschaft Rems-MurrAbfallarten
Rattenbekämpfung in Allmersbach im Tal: weitere Antworten
Muss ich einen Rattenfund in Allmersbach im Tal irgendwo melden?
Nein, eine Meldepflicht nach dem Infektionsschutzrecht gibt es in Baden-Württemberg laut Landesregierung nicht. Als Mieter informieren Sie trotzdem Vermieter oder Hausverwaltung, damit die Bekämpfung abgestimmt beauftragt wird.
Wer darf in Allmersbach im Tal eine Rattenbekämpfung behördlich anordnen?
Anordnen kann die Gemeinde als Ortspolizeibehörde, und zwar auf Empfehlung des Gesundheitsamts, wenn die Verbreitung von Krankheitserregern droht. Die Anordnung selbst trifft also die Gemeinde, nicht das Gesundheitsamt.
Wer bezahlt die Bekämpfung auf einem privaten Grundstück?
Die service-bw-Leistungsbeschreibung „Ratte melden“ in der Fassung der Stadt Heidelberg nennt den Eigentümer als Kostenträger auf privaten Grundstücken. Ob die Kosten in einem Mietshaus als Betriebskosten umgelegt werden dürfen, richtet sich nach dem Mietvertrag; im Streitfall lohnt eine rechtliche Prüfung.
Warum reicht es nicht, ein paar Fallen aufzustellen?
Fallen fangen einzelne Tiere, die Ursache bleibt aber, solange Futterquellen und Zugänge offen sind. Deshalb kombinieren wir Köder- und Fallensysteme grundsätzlich mit der Ursachenanalyse und dem Verschließen von Zugängen.
Was zieht die Tiere an einem Wohnhaus an?
Vor allem erreichbares Futter wie offene Mülltonnen, Vogelfutter, Essensreste im Kompost und gelagerte Vorräte. Fehlt diese Nahrung und sind die Zugänge verschlossen, verliert das Grundstück für sie an Reiz.
Woran merke ich, dass die Bekämpfung greift?
Ein gutes Zeichen ist, wenn bei den Kontrollgängen keine Köder mehr angenommen werden und keine frischen Spuren auftauchen. Wann wir die Stationen abbauen, besprechen wir anhand dieses Befunds mit Ihnen.
Spuren am Haus? Fragen Sie die Bekämpfung an
Nennen Sie uns kurz, wo Sie Kot, Nagespuren oder Tiere bemerkt haben. Wir melden uns und vereinbaren mit Ihnen einen Termin zur Ursachensuche.
Stand: 6. November 2026 · Kontakt
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